Ich habe mich schon sehr lange mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt und auch unterschiedliche Coachings erlebt. Trotzdem ist die Zusammenarbeit mit Anna für mich etwas anderes. Über sie ist mir erst wirklich klar geworden, welche Bedeutung Emotionen haben – nicht als theoretisches Konzept, sondern ganz konkret im eigenen Erleben. Vor allem auch in der Frage: Was machen meine Emotionen eigentlich? Wie zeigen sie sich? Und was passiert körperlich?
Es bleibt nichts auf einer abstrakten Ebene, sondern das, was sich im Prozess zeigt, kann ich mitnehmen – in meinen Alltag und in all meine Rollen. Dieses Adaptieren, dieses Übertragen in die Praxis, ist für mich ein ganz zentraler Punkt.
Es geht dabei weniger um ein permanentes „auf sich selbst achten“ im übertriebenen Sinne, sondern um sehr praktische Werkzeuge und kleine bewusste Momente – manchmal nur eine Minute. Dadurch hat sich für mich ein deutlich größerer innerer Handlungsspielraum geöffnet. Ich habe heute mehr Raum, um zu agieren, statt einfach zu reagieren.
Emotionale Selbstführung bedeutet für mich heute Freiheit. Und es ist auch eine Kompetenz. Ich weiß deutlich mehr über mich selbst und dadurch auch mehr über andere Menschen. Mein Blick ist weiter geworden, offener. Ich habe einen größeren Aktionsraum – und das wirkt sich unmittelbar auf mein Umfeld aus, insbesondere auf meine Rolle als Führungskraft.